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Last.fm wirbelt los

Und plötzlich wird alles etwas spannender: Last.fm hat einen umfassenden Deal mit allen Majors und 150.000 Independent-Labels vereinbart. Demnach kann der Radiodienst zukünftig kostenlose Streams von allen Songs anbieten - on-demand und in voller Länge. Ein Novum, dass die Plattenfirmen da mitziehen. Die Songs werden über Werbung finanziert. Einzige Einschränkung im Augenblick noch: jeder Song darf nur dreimal abgespielt werden.

Allerdings geht es auch spannend weiter: Wenn man ein Lied öfter hören möchte, kann man auch das Angebot eines neu eingerichteten Abodienstes nutzen. Damit wirft ein gewichtiger Spieler seinen Hut in den Ring der Musikabonnements. Das könnte für einige Bewegung in diesem Segment führen. (Was bisher noch nicht klar ist, ist die Frage, ob die Songs dann auch auf MP3-Spielern gespielt werden können. Wenn ja, auf welchen? Auch iPods?)

Grundsätzlich ist das alles nichts neues. Musik-Abos gibt es schon (rhapsody, napster) und werbefinanzierte Dienste auch (deezer, we7, spiralfrog). Allerdings ist Last.fm mit 20 Millionen Usern im Monat bereits ein Schwergewicht und kann deshalb durchaus für neue Impuls sorgen. Denn durchgesetzt haben sich diese Konzepte bislang noch nicht. Etwas Wettbewerb von einem neuen Spieler, kann zu mehr Bewegung bei den Unternehmen führen und die Konsumer an diese Ideen gewöhnen. Darüber hinaus ist die Kombination der beiden Dienste bisher noch nicht probiert worden. Alle anderen Anbieter praktizieren ein entweder-oder. Ist also alles ganz spannend. Abwarten… (Quelle: digitalmusicnews.com und pressemitteilung)

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